MIT DER RICHTIGEN DATENBASIS ZUR ERFOLGREICHEN 3D-PRODUKTKONFIGURATION

Unternehmen mit komplexen und variantenreichen Produktportfolios haben 3D-Visualisierung im B2B-Vertrieb als Ziel und stoßen dann auf ein Problem: Ihre vorhandenen CAD-Daten sind für die Konstruktion optimiert, nicht für den Vertrieb. Wer sie unverändert in Web-Konfiguratoren einbindet, riskiert lange Ladezeiten, unflexible Variantenlogik und sogar den Verlust von vertraulichem Konstruktions-Know-how.

In diesem Artikel erfahren Sie, warum CAD-Daten nicht automatisch Visualisierungsdaten sind, welche Anforderungen eine performante Datenbasis erfüllen muss und wie Sie Ihre 3D-Produktvisualisierung zukunftssicher aufstellen.

Inhalt

VOM TABELLENCHAOS ZUR 3D-PRODUKTKONFIGURATION

Bei der Konfiguration komplexer Produkte sind starre Excel-Tabellen, PDFs und schematische Zeichnungen noch immer weit verbreitet. Für Kunden bedeutet das: Sie müssen sich das Endprodukt selbst vorstellen. Ein Prozess, der Zeit kostet, Fragen offenlässt und Entscheidungen verzögert.

Visuelle Konfiguration bietet hier einen klaren Vorteil: Sie reduziert Komplexität, schafft Vertrauen und beschleunigt Kaufentscheidungen.

BEISPIEL – PRODUKTKONFIGURATION EINES GETRIEBEMOTORS

Vorher – der klassische Angebotsprozes

Der Vertriebsmitarbeiter sitzt am Telefon, die Excel-Liste offen, mehrere Produktvarianten im Blick. Am anderen Ende der Leitung der Kunde, der versucht, seine Anforderungen so genau wie möglich zu schildern. Gemeinsam blättern beide gedanklich durch PDFs und technische Datenblätter. Maße, Anschlussarten und Leistungswerte müssen einzeln geprüft werden – oft unter Rücksprache mit der Technik.

Jede neue Frage führt zu einer E-Mail oder einem weiteren Telefonat. Der Kunde wartet auf Freigaben, der Vertrieb auf Antworten aus der Fachabteilung. Zwischen Anfrage und Angebot vergehen Tage, manchmal Wochen. Am Ende ist der Kunde immer noch unsicher, ob der gewählte Getriebemotor wirklich passt.

Nachher – der visuelle B2B-Konfigurator im Einsatz

Der Kunde öffnet den Online-Konfigurator. Auf dem Bildschirm erscheint ein interaktives 3D-Modell des Getriebemotors. Er wählt Schritt für Schritt seine Parameter: Leistung, Drehzahl, Übersetzung, Flanschtyp, usw. Jede Änderung zeigt der Konfigurator sofort in Echtzeit – inklusive technischer Daten und passender 3D-Visualisierung. Mit wenigen Klicks prüft der Kunde, ob der Motor zu seiner Anlage passt. Der CAD-Export steht sofort zum Download bereit, ebenso wie ein vollständiges Datenblatt. Das Angebot kann unmittelbar angefragt werden – ohne Rückfragen, ohne Wartezeit.

Das Ergebnis

Angebotsanfragen und Bestellungen steigen um 30–40 %. Der Vertrieb gewinnt Zeit, die zuvor für wiederholte Klärungsgespräche und manuelle Prüfungen verloren ging. Der Kunde hat in wenigen Minuten die Sicherheit, die er vorher erst nach Tagen hatte.

WARUM CAD-DATEN NICHT GLEICH VISUALISIERUNGSDATEN SIND

Zitat: "Ein häufiger Denkfehler ist, dass CAD-Daten Visualisierungsdaten ersetzen. Ja Sie nutzen CAD-Daten, aber welche Qualität haben diese? Sind sie variantenfähig? Die Datenbasis ist der limitierende Faktor." Achim Angel, Managing Director 4PACE

Der Gedanke “Wir haben schon CAD-Daten, warum können wir diese nicht einfach 1:1 nutzen?” klingt plausibel, erweist sich in der Praxis jedoch als Trugschluss. CAD-Modelle aus der Konstruktion sind in erster Linie für Fertigung und interne Dokumentation optimiert – nicht für eine performante, webbasierte Darstellung.

Die typischen Stolpersteine:

Damit eine 3D-Visualisierung im Web-Konfigurator zuverlässig funktioniert und skalierbar ist, braucht es eine speziell auf den Vertrieb zugeschnittene Datenbasis.

Anforderungen an eine performante Datenbasis:

VON DER VISUALISIERUNGSLOGIK ZUR LIVE-AUSGABE MIT CADCLICK®

Statt jede mögliche Produktvariante als statisches Modell zu speichern, setzt CADClick® auf eine einmalige Geometriebeschreibung, die zur Laufzeit mit Parametern angereichert wird.

Die zentralen Vorteile?

CADClick® ermöglicht den Export in zahlreiche CAD- und BIM-Formate – automatisch und ohne manuelle Nacharbeit. So entsteht ein nahtloser digitaler Prozess, der vom Kundenwunsch über die Konfiguration bis hin zur fertigen CAD-Datei reicht.

Unser Tipp:

Wer Visualisierung im B2B ernst nimmt, muss bei den Daten anfangen. CAD-Daten aus der Konstruktion sind ein wertvoller Ausgangspunkt, aber sie müssen für den Vertrieb neu gedacht, strukturiert und optimiert werden.

Nur mit einer leichten, konsistenten und logisch verknüpften Datenbasis kann 3D-Produktkonfiguration ihr volles Potenzial entfalten – als Verkaufsbooster im Kundenportal, im E-Commerce oder im direkten Vertriebsgespräch.

Achim-Angel

ACHIM ANGEL
managing director

ina-rogalev

INA ROGALEV
junior marketing manager

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