BIM-Daten gelten heute als Zugangsvoraussetzung für Bauprojekte der Zukunft. Doch viele Hersteller stehen vor der Frage: Wie gelingt die Bereitstellung effizient, skalierbar und technisch korrekt? Die Antwort liegt nicht in mehr Tools, sondern in smarten Prozessen. In diesem Artikel zeigen wir, was gute BIM-Daten ausmacht, wie Hersteller ihre Daten intelligent aufbereiten und welche Rolle Klassifikationen und Systeme wie CADClick® spielen.
Für Architekten, Planer und Bauherren zählen vor allem drei Faktoren: Nutzbarkeit, Kompatibilität und Struktur. Nutzbare BIM-Daten sind technisch korrekt, maschinenlesbar und in der Praxis direkt einsetzbar. Geometrien sind bei BIM-Daten vorwiegend ein Mittel zum Zweck. Wesentlich wichtiger sind die Attribute: Produktinformationen, Materialien, Leistungsdaten, Einbauorte und mehr.
Wichtige Kriterien:
Hersteller, die diese Anforderungen erfüllen, machen es Planern einfach und sichern sich damit die Einbindung Ihrer Produkte bereits in frühen Projektphasen.
Eine große Herausforderung bei BIM-Projekten ist das finden einer gemeinsamen „Sprache“ über alle Gewerke hinweg. Hier helfen Klassifizierungssysteme, die je nach regionalem Schwerpunkt und Anwendungszweck unterschiedliche Prioritäten setzen.
Die übergreifenden Ziele dieser Klassifizierungssysteme sind:
Wir unterstützen Sie bei der Implementierung des für Ihr Produkt und Ihren Markt passenden Klassifizierungssystems.
Viele Unternehmen setzen auf Tools statt auf durchdachte Prozesse. Das führt zu typischen Fehlern:
Das Ergebnis: Hoher manueller Erstellungs- und Pflegeaufwand, langsame Prozesse, geringe Wiederverwendbarkeit der Daten für andere Prozesse und Systeme. Wer hier frühzeitig in Standards und Automatisierung investiert, spart langfristig Ressourcen und viel Zeit.
Die Zauberformel lautet: parametrisch + regelbasiert + systemintegriert.
Statt jede Variante manuell zu erstellen, setzen führende Hersteller auf intelligente Konfigurationslogiken. Technische Parameter, Varianten und Produktlogik werden zentral gepflegt und daraus automatisch alle benötigten Formate erzeugt – inklusive BIM, CAD, Maßzeichnungen und Datenblättern.
Wichtig dabei:
Diese Herangehensweise erlaubt es, Änderungen einmal zentral vorzunehmen und alle Ausgabekanäle konsistent zu versorgen.
BIM darf kein paralleler Datenstrom sein, sondern muss Teil des digitalen Kerns im Unternehmen werden. Die Integration in bestehende Systeme entscheidet darüber, wie nachhaltig und skalierbar BIM-Prozesse sind.
Relevante Systeme:
Systemintegration ermöglicht:
Der Schlüssel zu effizienter BIM-Datenbereitstellung liegt in der intelligenten Verbindung aus Datenstruktur, Parametrik und Systemintegration. Mit der Softwareplattform CADClick® können Hersteller alle relevanten Daten, von BIM-Modellen bis hin zu Maßzeichnungen oder 3D-PDFs, aus einer einzigen, konsistenten Datenquelle generieren. Der Vorteil: Einmal gepflegte Produktdaten lassen sich automatisiert in zahlreiche Ausgabeformate überführen und sind damit in vielen weiteren Prozessen und Systemen wiederverwendbar, weit über BIM hinaus.
Funktionen im Überblick:
BIM ist mehr als nur ein zusätzlicher Datenservice für Planer, es ist ein strategischer Schlüssel zur Digitalisierung der Bauwirtschaft. Wer seine Produktdaten heute integriert und standardisiert bereitstellt, sichert sich nicht nur den Zugang zu öffentlichen Ausschreibungen, sondern gewinnt auch im privaten Sektor an Sichtbarkeit und Planungssicherheit.
Lesen Sie auch „BIM als Schlüssel zur Digitalisierung der Baubranche“, um zu verstehen, warum die Bereitstellung von BIM-Daten so essentiell ist.
MANFRED MAYER
Senior Sales Representative
INA ROGALEV
Junior Marketing Manager