Die Einführung eines Configure-Price-Quote (CPQ)-Systems – also eines leistungsfähigen Angebotskonfigurators – ist für Industrieunternehmen ein strategisch bedeutender Schritt. Bevor ein solches System jedoch Nutzen entfalten kann, durchläuft jedes CPQ-Projekt in der Regel vier Phasen:
Gerade die Phase des Readiness Checks – also die Bewertung des eigenen Bereitschaftsgrads – entscheidet darüber, wie reibungslos Konzeption und Implementierung später verlaufen. Der folgende Fragenkatalog macht Ihre Ausgangslage sichtbar und zeigt, wo eventuell noch Grundlagen geschaffen werden müssen.
Eine erfolgreiche CPQ-Einführung beginnt mit strategischer Klarheit. Der Angebotskonfigurator wirkt über den Vertrieb hinaus – deshalb müssen Rollen, Ziele und Verantwortlichkeiten sauber abgestimmt sein.
STRATEGIE UND ORGANISATION
ZIELE
ZEITPLAN
Der Angebotskonfigurator ist nur so gut wie die Struktur Ihres komplexen Produktportfolios. Eine saubere Architektur wirkt wie ein Beschleuniger – ein uneinheitliches Portfolio hingegen erhöht Aufwand und Komplexität.
PORTFOLIO UND BAUKASTEN
MODULARISIERUNGSGRAD
BAUKASTEN- UND STÜCKLISTENSTRUKTUREN
Ein moderner Angebotskonfigurator soll nicht nur intern Prozesse optimieren, sondern vor allem Kundenerwartungen erfüllen – und idealerweise übertreffen.
KUNDENSICHT
WETTBEWERB
Ein Angebotskonfigurator beeinflusst Angebotszyklen, Preislogiken, interne Abläufe und vor allem Datenmodelle. Die Analyse der bestehenden Prozesse ist daher zentral.
PROZESSE
DATENLAGE
Damit ein Angebotskonfigurator seinen vollen Wert entfalten kann, muss er nahtlos mit Ihrer IT-Landschaft interagieren – von ERP über CRM bis zu CAD oder E-Commerce.
IT-SYSTEME
KONFIGURATOREN
SYSTEMLANDSCHAFT
Ein CPQ-Projekt ist immer auch ein Veränderungsprozess. Ohne das richtige Mindset, Kapazitäten und Kompetenzen lässt sich kein Angebotskonfigurator nachhaltig implementieren.
MITARBEITER UND VERORTUNG
KAPAZITÄT UND KNOW-HOW
Eine frühzeitige Auseinandersetzung mit diesen Fragen ist der Schlüssel für ein erfolgreiches CPQ-Projekt. Wer seine Ausgangslage klar bewertet, reduziert Konzeptionierungs- und Implementierungsaufwände erheblich – und beschleunigt damit die gesamte Projektdauer.
Gleichzeitig ermöglicht eine saubere Vorbereitung eine realistische, priorisierte Roadmap, die interne Orientierung schafft. Und nicht zuletzt verbessert sie die Reputation des Projekts im Unternehmen: Je klarer die Grundlagen, desto höher die spätere Akzeptanz des Angebotskonfigurators durch Vertrieb, Technik und Management.
HOLGER REIMSBACH
Head of Projects & Operations