In vielen B2B-Unternehmen ist der Verkauf erklärungsbedürftiger Produkte aufwendig. Eine große Variantenvielfalt, technische Abhängigkeiten und Wissen, das über viele Köpfe verteilt ist, sorgen für lange Abstimmungsschleifen zwischen Vertrieb, Konstruktion und Produktmanagement. Konfigurationen werden geprüft, Angebote erstellt und dieselben technischen Fragen immer wieder beantwortet.
Der wichtigste Hebel liegt dabei nicht in einer möglichst ansprechenden 3D-Darstellung. Entscheidend ist, dass das Produktwissen selbst digital nutzbar wird.
Genau hier setzt eine 3D-Produktkonfiguration an. Sie bildet Regeln und Abhängigkeiten direkt im Konfigurationsprozess ab, schließt unzulässige Kombinationen aus und erzeugt technische Daten automatisch. Standardanfragen lassen sich so schneller bearbeiten, ohne dass für jede Konfiguration Expertenwissen hinzugezogen werden muss.
Ihr volles Potenzial entfaltet eine solche Lösung allerdings erst im Zusammenspiel mit der bestehenden Systemlandschaft und nicht als Insellösung. Fließen Produktinformationen aus dem PIM, Preise aus dem ERP, Kundendaten aus dem CRM und Geometrien aus dem CAD-System zusammen, entsteht eine durchgängige digitale Basis. Das beschleunigt Angebotsprozesse, ermöglicht mehr Self-Service und schafft die Grundlage für einen höheren Automatisierungsgrad im B2B-Vertrieb.
Wie Unternehmen Produktkomplexität auf diese Weise beherrschbarer machen und welche Rolle 3D dabei spielt, lesen Sie ausführlicher in unserem aktuellen Fachbericht zur 3D-Produktkonfiguration unter https://cmk.handelsblatt.com/cms/articles/21008/anzeige/unn/3d-produktkonfigurator-komplexe-produkte-einfacher-ver–kaufen.